Donnerstag, 30. Juni 2016

10 kleine Glücksmomente im Juni

♥ Obwohl ich Zingara beim Laufen zeitweise fast nicht zusehen konnte (natürlich erhielt sie Schmerzmittel!), hatte sie völlig unerwartet ihre wilden Fünf Minuten. Mitten im Wald. Und an der langen Leine.


♥ Vom Spaziergang nach Hause kommen und eine Minute später setzt sintflutartiger Regen ein.
♥ Auch wenn es bereits ein Mai-Glücksmoment war: Wir sind wieder mobil(er)!


♥ Die Freude, die Zingara am Schluchsee hatte.
♥ Bereits beim Abdrücken wissen, dass es ein tolles Foto wird.
♥ Wie völlig selbstverständlich Zingara wieder in Richtung Hundesportplatz zieht.


♥ Das Juni-Wetter war für uns perfekt. Ich bin aber wohl die einzige, die das so sieht *gg*
♥ Der Juni war der erste Monat im 2016, in dem Zingaras Magendarmtrakt (fast...) völlig normal arbeitete.


♥ Ferienpläne. Das werden dann hoffentlich bereits Ferien III und Ferien IV, bei denen "Zingara wohl zum letzten Mal mitkommt". Ich dürfte also ruhig etwas optimistischer sein...
♥ In vielerlei Hinsicht war es der Monat der glückshormonfreisetzenden Premieren. So konnte ich zum Beispiel nach dem Notfallwochenende eine nicht-lahmende Zingara bei meinen Eltern abholen. Wohoo!

Mittwoch, 29. Juni 2016

Sonntag, 26. Juni 2016

R.I.P. Zoran

Gestern Abend ist Zingaras Bruder Zoran über die Regenbrücke gegangen. :'-( Er ist der einzige der Z-Geschwister, den ich kennenlernte durfte. Deshalb tut es ganz besonders weh. Und doch bin ich froh, dass er jetzt keine Schmerzen mehr haben muss.
 
Mach's gut da oben, Zoran!
 
Was Zoran in seinen ersten Lebensjahren erlebt hat, kann man übrigens in seiner Biografie nachlesen.

Samstag, 25. Juni 2016

Cascade des Tufs

Nach einer erholsamen Woche im Burgund mussten wir uns bereits wieder von unserem Paradies verabschieden.
Als Trostpflaster wollte ich auf der Rückreise dafür unbedingt noch bei der Cascade des Tufs vorbei, lag der Wasserfall doch nur zwanzig Kilometer von unserer Route entfernt. Ich hatte natürlich nicht bedacht, dass es bergige und kurvige zwanzig Kilometer waren. So dauerte die Fahrt doch etwas länger als geplant.

Im Talkessel

Im Internet habe ich die Fotos von Naturfotografen bewundert (deshalb wollte ich ja auch unbedingt dort hin...). Dort sah es so aus, als ob ein kleiner romantischer Wasserfall mitten im Wald vor sich hin plätschern würde. Nach den Regenfällen der letzten Tage sah die Wahrheit etwas anders aus: Riesige Wassermassen tosten durchs Bachbett und überfluteten die Wanderwege. Der Wasserfall selber erschien mir riesig (zumindest war er sehr viel höher als erwartet). Und es war unglaublich laut.


Der Parkplatz war übrigens keine fünfzig Meter vom Wasserfall und selbst an diesem trüben Tag wimmelte es von Touris. Gleich gegenüber der Cascade hatte es sowohl ein Restaurant als auch einen Kiosk. Soviel zum abgelegenen Wasserfall mitten im Wald... ;-)


Mit meinem Zeitplan war ich sowieso schon etwas im Rückstand. Zudem hatte ich es am Vortag fertig gebracht, das ganze Handybudget aufzubrauchen und war somit weder erreichbar noch konnte ich mich melden. Dabei wollten wir uns später noch mit Zingaras bester Freundin im Elsass treffen. Wie haben wir das im Vorhandyzeitalter bloss gemacht?! Die Wege waren sowieso alle überschwemmt und so durfte Zingara ausnahmsweise mit meiner Erlaubnis nach Picknickresten stöbern, während ich mit Langzeitbelichtungen spielte. 


Damit gingen unsere Burgund-Ferien definitiv zu Ende. Nun hoffe ich einfach, dass wir nächstes Jahr Zingaras 16. Geburtstag im Paradies feiern können.


Samstag, 18. Juni 2016

Unterwegs im Südburgund

 
Wenn wir schon im Burgund sind, dann können wir auch gleich einen Ausflug ins Weinbaugebiet machen. Trotz miserablen Wetteraussichten fuhren wir also noch ein Stück weiter Richtung Süden. Hätte ich mich an die Anweisungen des Navis gehalten, wären wir auch sehr viel schneller dort angekommen. *räusper*
 
 
Dort war es zumindest fast trocken. Und wir hatten Aussicht auf die Roche de Vergisson. Als Disney-Kind erwartete ich fast, dort oben Rafiki und die Löwen aus "Lion King" zu sehen.
 
 
Die toll gemachte Geocaching-Runde führte uns erst durch einen Buchswald, dann der Krete Mont Fas entlang und ganz zum Schluss durch die Reben. Wenn schon, denn schon!
 

 
 
Dank kühlen Temperaturen lief Zingara auch super mit. Mit ihrem fahrbaren Untersatz wäre es auf der Runde aber sowieso etwas schwierig geworden; die Pfade waren doch etwas schmal und steinig. 
 

grau in grau -.- dafür mit Rebstöcken

  
Landschaftlich gefiel es mir hier fast besser als in der Region unseres Paradieses; auf der Dauer ist die flache Bocage-Landschaft mit seinen Hecken und Feldern doch etwas langweilig. Wegen Zingara haben wir extra keine Unterkunft im Weinbaugebiet gesucht, da es anfangs Mai doch auch schon sehr warm hätte werden können. 
 

Auf der Suche nach der Dose findet man auch andere Schätze
 
Noch ein letzter Blick zur Roche de Vergisson, bevor wir zurück zu unserem Paradies fahren.
 
 
 

Montag, 13. Juni 2016

{Hundebücher} Apportieren für jeden Tag

Ein Grossteil meiner Trainingsgruppe findet Apportieren ziemlich doof (Ja, es ist eine schwierige Übung und ja, auch ich habe sie gehasst - bis ich das Clickertraining kennengelernt habe). Deshalb hatte ich mir ein Buch gewünscht, das lustige/spielerische Apportierübungen beschreibt, die ich in der Hundestunde einsetzen könnte. Und so liess ich mich vom Buchtitel in die Irre leiten. Denn hier wird "nur" das Dummy-Apportiertraining beschrieben. Leider viel zu knapp (mit 80 Seiten kann man nichts anderes erwarten) und leider nach völlig veralteten Methoden (beziehungsweise arbeite ich nicht so!). So muss man aufpassen, dass man das "Dominanzstreben" des Hundes nicht fördert. Und wenn der Hund "seinen Willen durchgesetzt hat", soll man lieber ein paar Unterordnungsübungen machen. Bei solchen Textpassagen stehen mir jeweils alle Haare zu Berge.
Da gibt es meiner Meinung nach sehr viel bessere Bücher zum Thema Apportieren. Definitiv nicht empfehlenswert!

Samstag, 11. Juni 2016

Geburtstag im Burgund

Ausgerechnet an Zingaras Geburtstag wurden wir vom Regen geweckt, der aufs Dach trommelte. -.- Das schlechte Wetter hätte ruhig noch einen Tag warten können. Auf einen interessanten Geburtstagsspaziergang wollten wir aber natürlich trotzdem nicht verzichten und fuhren an einen Weiher beim Nachbardorf. 


Kaum waren wir dort angekommen, hörte es auf zu regnen. Perfektes Timing!





Nach der Umrundung des Sees kam die Sonne definitiv hinter den Wolken bevor. Der Geburtstagsausflug konnte also problemlos weitergehen! Wir beschlossen, beim Thema "Wasser" zu bleiben. Unser ortkundiger Führer brachte uns zu einem idyllischen Fleckchen am Fluss Seille. Alleine hätten wir uns ja nie getraut, dem holprigen Feldweg entlang zu fahren. So musste der kleine alte Hund aber fast keinen Schritt zum Picknickplatz mehr machen.
 
 
Zingara erhielt ihren Geburtstagsschmaus. Und den Rest des Nachmittags faulenzten wir in der Wiese und beobachteten die vorbeischippernden Boote.

Auf der anderen Seite des Flusses: das Schloss von Loisy
 
Und etwas flussabwärts die Mühle von Loisy
Ein kleines Stück spazierten wir noch dem Ufer entlang (inzwischen war es uns bereits zu warm. Uns kann man es aber auch nie recht machen... ;-)), bevor es zurück ins Gartenparadies ging. 
 

Mittwoch, 8. Juni 2016

Samstag, 4. Juni 2016

Unterwegs im Burgund

Fast zehn Jahre ist es her, seit ich das letzte Mal im Burgund war (Zingara durfte letztes Jahr dorthin). Diesmal machten wir zwar keine Hausbootferien, Wasser fanden wir aber trotzdem genug. 

Sieht es nicht idyllisch aus? Im Gras lagen überall Fisch(?)köpfe. Zingara fand es
sehr interessant!



Wasser - unten und von oben 


Meistens sind es "nur" Anglerteiche. Sie sehen zwar schön aus, mit Baden ist aber nichts. Das Bord ist für Zingara viel zu steil und das Wasser sieht sowieso nicht so amächelig aus (das hielt Zingara natürlich trotzdem nicht davon ab, an geeigneten Stellen zu kneippen...).




Wir fanden aber nicht nur Wasser, sondern auch eine Sanddüne mitten im Wald (so ganz habe ich das Phänomen bis heute nicht begriffen. Mein Französisch... *hust*). Wären nicht die vielen blutrünstigen Mücken gewesen, wären wir noch viel länger geblieben. 




Im Land der Charolais-Rinder

Natürlich hat es auch viele hübsche Dörfer und beeindruckende Schlösser.


Als Naturkinder hielt sich unser Sightseeing in Grenzen; wir durchstreiften lieber die Wälder. Die Gegend ist erstaunlich schwach besiedelt. Feld- und Waldwege hat es dafür mehr als genug. Und die hatten wir - ganz so wie wir es mögen - ganz für uns alleine.




Mittwoch, 1. Juni 2016